Insgesamt wurden 12 Datensätze gefunden und alphabetisch sortiert.


Fremdwort:Aberglaube

Übersetzung:Glaubensgebilde welches meist abwertend oder als irrational, unvernünftig, nutzlos dargestellt wird

Info:
Der Begriff Aberglaube wird meist abwertend für einen Glaubenssatz oder ein Glaubensgebilde gebraucht, das – dem eigenen als Dogma angesehenen rechten Glauben gegenübergestellt – als irrational, unvernünftig, nutzlos (manchmal auch unmenschlich) und deswegen als unterlegen betrachtet wird.

Häufig wird er im Zusammenhang mit mangelnder Bildung, dem Mittelalter (Aufklärung), oder auch nicht-monotheistischen Religionen und Kulten gebraucht.

Daneben bezeichnet der Ausdruck auch einzelne Handlungen, die durch diese Weltanschauung motiviert sein können, aber auch soziale Rituale und Bräuche, oder einfach nur (mehr oder minder) lustige oder spleenige Gewohnheiten.


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Fremdwort:Adyton

Übersetzung:das unzugängliche Allerheiligste der Cella eines altgriechischen Tempels

Info:
Adyton kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt das Unzugängliche
In manchen antiken Tempeln, besonders solchen von Orakel- oder Heilgottheiten, war das Allerheiligste mit dem verehrten Bild der Gottheit vom Hauptraum des Tempels abgetrennt und durfte nur von Priestern betreten werden. Bekannt ist etwa das Adyton des Apollon-Tempels zu Delphi, in dem die Pythia auf dem Dreifuß sitzend die Orakelsprüche des Gottes verkündete, welche dann von Priestern den fragenden Gl¨ubigen übermittelt wurden.
Im Gegensatz zum griechischen Mutterland, wo das Adyton fast nur in archaischen Tempeln vorkommt, war es bei den griechischen Tempeln auf Sizilien auch in der klassischen Epoche noch weit verbreitet, besonders bei den Tempeln von Selinunt.


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Fremdwort:Alchemie

Übersetzung:alter Zweig der Naturphilosophie

Info:
Die Alchemie (auch Alchymie oder Alchimie) ist ein alter Zweig der Naturphilosophie und wurde im 17./18. Jahrhundert nach und nach von der modernen Chemie und Pharmakologie abgelöst.

Die Alchemisten bezeichnen die Alchemie auch als Königliche Kunst. In der heutigen Zeit nennen sich manche Vertreter der Pseudowissenschaften ebenfalls "Alchemisten".
Oft wird angenommen, die "Herstellung" von Gold und anderer Edelmetalle sei das einzige Ziel der Alchemisten, die Adepten sehen diese Transmutationen jedoch eher als Nebenprodukt einer inneren Wandlung.

Das Wort Alchemie leitet sich vom arabischen „al-kymiya“ bzw. vom griechischen "χυμεία" (chymeia) her.
Die Auslegung der Bedeutung des Wortes ist allerdings so vielschichtig wie die Alchemie selbst: "Al" ist ein arabischer Artikel, "keme" oder "chemi" ist der ägyptische Ausdruck für "das Schwarze" und meint auch "schwarze Erde" bzw. die schwarze fruchtbare Erde des Nilufers.
Schwarze Erde meint den ursprünglichsten Gegenstand der "chemischen" Beschäftigung, die Erde, ist aber auch der Name, mit dem die alten Ägypter ihr Land bezeichneten.
So könnte man "Alchemie" z.B. mit "göttliche Kunst der Ägypter" übersetzen. Das griechische "chymeia" bedeutet allerdings "Schmelzung"; in diesem Sinne bedeutet Alchemie „Lehre des Gießens“.
Anhand der Etymologie werden bereits ihre Ursprünge im alten Ägypten und im (hellenistischen)Griechenland deutlich. Der Basistext der Alchemie ist die ursprünglich arabische Tabula Smaragdina, die "Bibel der Hermetik", die auf Hermes Trismegistos zurückgeht.


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Fremdwort:Almanach

Übersetzung:Nachschlagewerk, Jahrbuch

Info:
Ein Almanach ist eine periodische, meist einmal im Jahr erscheinende Schrift zu einem thematisch abgegrenzten Fachbereich (Jahrbuch). Er dient als Nachschlagewerk und Datenquelle und bedeutete ursprünglich ein astronomisches Tafelwerk.

Der Ausdruck Almanach kommt vom arabischen Wort al-minha oder al manach, welches Geschenk oder Neujahrsgeschenk bedeutet. Eine andere Deutung geht vom spanisch-arabischen al mankh aus (etwa: Kalender des Firmaments).



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Fremdwort:Amulett

Übersetzung:ein Gegenstand, dem magische Kräfte zugeschrieben werden, mit denen er Glück bringen soll

Info:
Ein Amulett (lateinisch amuletum – "Kraftspender", davor arabisch hammala – "Tragband") ist ein Gegenstand, dem magische Kräfte zugeschrieben werden, mit denen er Glück bringen (energetische, sakramentale Wirkung) und vor Schaden schützen (apotropäische Wirkung) soll.

Amulette werden am Körper (oft auch als Schmuck) oder in der Kleidung getragen, in Fahrzeugen oder der Behausung aufbewahrt oder dem Vieh umgehängt. Sie können aus einer Vielzahl von Materialien bestehen.

Schon in der Vorgeschichte hängten sich Menschen Überreste (Zähne und Krallen) ihrer erlegten Beute um. Sie sollten dem Träger die Kraft des Tieres geben.

Amulette finden Anwendung in der (Para)medizin, als Schutz von Schwangeren, gegen den bösen Blick und als Liebeszauber. Am Amulett wirkt die animistische Vorstellung, dass magische Kräfte auf den Menschen einwirken, denen er durch das Amulett entgegenwirken kann.
Amulette sind in allen Religionen bekannt. Seit der Steinzeit nutzte man Muscheln oder Perlen und besondere Steine wie beispielsweise Bernstein und Bergkristalle.

Als Amulett gelten bei den:
• Ägyptern: Skarabäus, Knoten, Horusauge
• Arabern: Talisman
• Assyrern: Täfelchen m. Beschwörungsformeln
• Chinesen: u. a. alte Lochmünzen (Cashform), die mit ihrer äußeren
Rundform und ihrem quadratischen Mittelloch Himmel und Erde
symbolisieren. Echte Amulette haben oft die Form einer Lochmünze.
Zauberformeln ("fu") in Geheimschrift sollen Dämonen bannen.
• Christen: Kreuze; Symbole auf den Kultgewändern; Reliquien;
Pilgerzeichen;
• Alte Griechen: Bätylien und Goldenes Vlies
• Germanisch- heidnischen Religionen: Donarskeule; Thorshammer
• Indianern Nordamerikas: Medizinbeutel
• Persern: Glasköpfchen
• Maghrebstaaten: Die Hand der Fatima
• Türken: Nazar - Das "Blaue Auge"

In Europa wandte sich die christliche Kirche schon früh gegen den Aberglauben, zu dem auch Amulette gerechnet wurden. Das hinderte den Volksglauben allerdings nicht daran, an Amuletten mit christlichem Bezug festzuhalten: Insbesondere aus dem Alpenraum stammt der "Basler Taufstein", ein natürlicher kreuzförmiger Staurolith-Kristall, der oft als Amulett getragen wurde.


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Fremdwort:Analogiezauber

Übersetzung:Gleiches könne etwas Gleiches bewirken

Info:
Analogie in magischen Praktiken und Vorstellungen ist ein übergeordnetes Prinzip, das vielen (wenn nicht fast allen) davon abgeleiteten magischen Praktiken zu Grunde liegt.
Die Idee hinter analogie-magischen Vorstellung ist, dass eine Substanz A durch ein verbindendes Ritual irgendeinen Einfluss auf die Substanz B nehmen könnte.
Diese Annahme beruht auf offensichtlicher oder konventionell bis
mythisch bestimmter Ähnlichkeit zwischen den beiden Substanzen. Man geht also davon aus, dass hinreichend Gleiches, etwas Gleiches bewirken könne (similis-similibus-Prinzip).

Spiegelbildlich zum similis-similibus-Prinzip sind Vorstellungen solcher Art, dass ein Teil einer gewünschten Substanz in einer magisch nutzbaren Weise an dessen Gegenteil partizipiere. Aber auch das pars-pro-toto-Prinzip in der Zauberei weist formale Vergleichbarkeit zum umfassenden Analogie-Aberglauben auf.
Analogiezauber finden sich in Reinform in Ritualen mit symbolischen Elementen (etwa ausgeschüttetes Wasser soll den Fluss beeinflussen); aber auch der Bildzauber ist als eine spezialisierte Form des Analogiezaubers zu bezeichnen.
Strittig ist die Zuordnung von Wort- und Gedankenzauber: Da vielen archaischen Kulturen Worte und Gedanken zumindest partiell als wesensidentisch mit den entsprechenden Gegenständen gelten, besteht zumindest eine gewisse Schnittmenge zwischen Analogie- und Wortzauber.


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Fremdwort:Arkana

Übersetzung:Geheimnisse

Info:
Arkana ist Mehrzahl des lateinischen Wortes „arcanum“ und bedeutet Geheimnisse.
Im Tarot unterscheidet man zwischen den großen Arkana mit 22 Trümpfen und den kleinen Arkana mit 40 Zahlen- und 16 Hofkarten.
Nach dem kabbalistischen Bild "Baum des Lebens" werden die Zahlenkarten den 10 Sephirot, die Hofkarten den 4 Ebenen und die 22 großen Arkana den 22 Pfaden zwischen den Sephirot zugeordnet.


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Fremdwort:Asphyxie

Übersetzung:spezielle Art des Atemstillstands

Info:
Die Asphyxie oder medizinisch die Asphyxia (griechisch ασφυξία, asfixía - die Pulslosigkeit) ist eine spezielle Art des Atemstillstands (einer Apnoe) oder eine schwergradige Atemdepression bei Ohnmacht und Scheintod.

Sie ist der pathophysiologische Mechanismus des drohenden (äußeren) Erstickens (wie nach Verstopfung der Atemwege, bei zu geringem Luftdruck in großen Höhen, bei mechanischer Behinderung des Einatmens oder bei Atemlähmung);

beim Neugeborenen (Asphyxia neonatorum) durch Verlegung der Atemwege, Vergiftungen, Abdrücken der Nabelschnur u. ä.

Der fehlende Gasaustausch führt zum Abfall des Blutsauerstoffs (Hypoxämie) und so zum Rückgang des Sauerstoffpartialdrucks im arteriellen Blut und im Gewebe (Hypoxie), was an der zentralen Zyanose, dem Blau-Anlaufen der Haut und Schleimhäute, sichtbar wird. Zudem sammelt sich nicht abgeatmetes Kohlendioxid im Gewebe und Blut (Hyperkapnie), was als so genannte Kohlendioxidnarkose zu Bewusstseinstrübung und Koma führt, wenn die Ursachen nicht beseitigt werden.

Die Asphyxie ist beim Menschen somit immer ein Notfall, der zwingend das Einleiten von Wiederbelebungsmaßnahmen erfordert


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Fremdwort:Astrologie

Übersetzung:die Sternenkunde

Info:
Die Astrologie (griechisch αστρολογία - wörtlich die Sternenkunde, nicht zu verwechseln mit der Astronomie - griechisch αστρονομία - wörtlich die Gesetzmäßigkeit der Sterne) ist die systematisch betriebene anthropozentrisch-mythologische Deutung der Stellung bestimmter Himmelskörper (insbesondere der Gestirne des Sonnensystems) und wird der Esoterik zugerechnet.

Die Betrachtungsweise der Astrologie kann auch als topozentrisch bezeichnet werden, d.h. auf den Standpunkt des Betrachers auf der Erdoberfläche bezogen, da die Elemente eines Horoskops sich auf einen irdischen Ort und Zeitpunkt beziehen.

Die Meinungen über die Aussagekraft und den Einsatzbereich der Astrologie sind unter Astrologen und astrologischen Schulen geteilt und reichen von einer charakterlich erklärenden Astrologie (Persönlichkeitsastrologie) bis zu dem Anspruch, Prognosen zukünftiger Ereignisse nachprüfbar erstellen zu können.

Die Astrologie hat gemeinsame Wurzeln mit der Astronomie. Der gemeinsame Ursprung liegt in der Himmelsbeobachtung, der Unterschied liegt in der Deutung der Himmelskörper für den Menschen; in vielen Kulturen lässt sich feststellen, dass astronomische Erscheinungen über die rein wissenschaftliche Beobachtung hinaus eine Faszination auf den Menschen ausübten und auch heute noch ausüben.


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Fremdwort:Astronom

Übersetzung:akademisch gebildete Person, die sich wissenschaftlich mit der Sternkunde beschäftigt

Info:
Ein Astronom ist eine (im Regelfall akademisch gebildete) Person, die sich wissenschaftlich mit der Sternkunde beschäftigt.

Beschränkt man den Begriff Astronom auf jene Wissenschafter, die sich hauptberuflich der Astronomie widmen, dann sind meist zwei der folgenden Tätigkeiten Gegenstand des Berufs:
• wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet Astronomie,
insbesondere in der Astrophysik, Astrometrie, Kosmologie oder im
Bereich des Planetensystems beziehungsweise der Raumfahrt, sowohl
im beobachterischen wie im theoretischen Bereich.

• Lehrtätigkeit an einer Universität als Hochschulprofessor oder -
assistent.
• Entwicklung von Messinstrumenten oder Computerprogrammen.
• Leitung und/ oder Verwaltung von Institutionen für F&E (Forschung
und Entwicklung) beziehungsweise von großen Projekten - etwa bei
der ESA oder NASA.

Der Beruf des Fachastronomen setzt im Regelfall ein Hochschulstudium der Astronomie und/ oder verwandter Naturwissenschaften voraus, etwa ein Diplom der Physik oder Astronomie (nur in Österreich), manchmal auch aus Mathematik, Geodäsie, Aeronautik und anderen.

Das Verfassen einer Dissertation schließt sich in den meisten Fällen an, die abgeschlossene Promotion gilt oft als Einstellungsvoraussetzung.


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Fremdwort:Astronomie

Übersetzung:Gesetzmäßigkeit der Sterne

Info:
Die Astronomie (griechisch αστρονομία - wörtlich die Gesetzmäßigkeit der Sterne, aus άστρο, ástro - der Stern und νόμος, nómos - das Gesetz , nicht zu verwechseln mit der Astrologie - griechisch αστρολογία - wörtlich die Sternenkunde) ist die Wissenschaft von den Gestirnen.

Sie untersucht mit naturwissenschaftlichen Mitteln die Eigenschaften der Objekte im Weltall, also Himmelskörpern (Planeten, Monde, Sterne einschließlich der Sonne, Sternhaufen, Galaxien und -haufen), der interstellaren Materie und der im Weltall auftretenden Strahlung. Darüber hinaus strebt sie nach einem Verständnis des Universums als Ganzes, seiner Entstehung und seinem Aufbau.

Die Astronomie gilt als eine der ältesten Wissenschaften. Die Anfänge der Geschichte der Astronomie liegen wahrscheinlich in der kultischen Verehrung der Himmelskörper. In einem jahrtausendelangen Prozess trennten sich zunächst Astronomie und Naturreligion, später Astronomie, Meteorologie und Kalenderrechnung, im ausgehenden Mittelalter dann Astronomie und Astrologie.
Wesentliche Meilensteine für unser Wissen über das Weltall waren die Erfindung des Fernrohrs vor etwa 400 Jahren, das die kopernikanische Wende vollendete, sowie später im 19. Jahrhundert die Einführung der Fotografie und Spektroskopie.

Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts hat die Astronomie mit der unbemannten und bemannten Raumfahrt die Möglichkeit die Erdatmosphäre zu überwinden und ohne ihre Einschränkungen zu beobachten, also in allen Bereichen des elektromagnetischen Spektrums. Dazu kommt erstmals die Möglichkeit, die untersuchten Objekte direkt zu besuchen und dort andere als nur rein beobachtende Messungen durchführen. Parallel dazu werden immer größere Teleskope für bodengebundene Beobachtungen gebaut.


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Fremdwort:astronomisches Objekt

Übersetzung:Objekt, das von der Astronomie und der Astrophysik untersucht wird

Info:
Ein astronomisches Objekt ist ein Objekt, das von der Astronomie und der Astrophysik untersucht wird.
Astronomische Objekte umfassen Himmelskörper, Raumflugkörper, kosmologische Objekte und astronomische Elemente der Himmelsmechanik.


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