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Insgesamt wurden 8 Datensätze gefunden und alphabetisch sortiert.
Fremdwort: Galileo Galilei Übersetzung: Galileo Galilei Info: Galileo Galilei [ɡaliˈlɛːo ɡaliˈlɛːi] (* 15. Februar 1564 in Pisa; † 8. Januar 1642 in Arcetri bei Florenz) war ein italienischer Mathematiker, Physiker und Astronom, der bahnbrechende Entdeckungen auf mehreren Gebieten der Naturwissenschaften machte. Galilei setzte seine astronomischen Beobachtungen fort und fand, dass der Planet Venus Phasen wie der Mond hat. Dies konnte nur bedeuten, dass die Venus zeitweise jenseits der Sonne, zu anderen Zeiten aber zwischen Sonne und Erde steht. In seiner Begeisterung über seine wissenschaftlichen Erkenntnisse sandte er in seiner Werkstatt gefertigte Fernrohre an Freunde und andere Wissenschaftler. Jedoch erreichten nur wenige Exemplare das gewünschte Auflösungsvermögen. So konnte es geschehen, dass Manche die Jupitermonde etc. nicht erkennen konnten und ihm Täuschungsabsichten unterstellten. Im Jahr 1611 besuchte Galilei Rom, wurde für seine Entdeckungen hoch geehrt und machte mittels seines Teleskops seinen Freunden - darunter auch Jesuiten - unverzüglich „le cose nuove del cielo“ (die neu[entdeckt]en Gegenstände am Himmel) zugänglich: den Jupiter mit seinen vier Begleitern, den gebirgigen, zerklüfteten Mond, die „gehörnte“ (d.h. sichelförmige) Venus und den „dreifachen“ Saturn. Die Entdeckung der Sonnenflecken verwickelte ihn in eine Auseinandersetzung mit dem Jesuiten Christoph Scheiner: man stritt sich sowohl um die Priorität als auch um die Deutung. Für Galilei war es offensichtlich, dass seine astronomischen Beobachtungen das heliozentrische Weltbild des Nikolaus Kopernikus stützten, aber keinen zwingenden Beweis lieferten. Im März 1614 gelang es Galilei, das spezifische Gewicht der Luft als ein 660stel des Gewichts des Wassers zu bestimmen - herrschende Meinung war bis zu diesem Zeitpunkt, dass Luft keinerlei Gewicht hat. Dies war eine weitere Widerlegung aristotelischer Anschauungen. 1624 reiste Galilei nach Rom und wurde sechs Mal von Barberini-Urban empfangen, der ihn ermutigte, über das Kopernikanische System zu publizieren, solange er dieses als Hypothese behandle. 1630 vollendete Galilei den Dialogo di Galileo Galilei sopra i due Massimi Sistemi del Mondo Tolemaico e Copernicano (Dialog über die zwei wichtigsten Weltsysteme, das Ptolemäische und das Kopernikanische). In diesem Buch erklärte Galilei unter anderem sein Relativitätsprinzip und seinen Vorschlag zur Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit. Galilei sah zeitlebens die Kreisbahnen als zentralen Bestandteil des Kopernikanischen Systems an und lehnte elliptische Bahnen aus diesem Grund ab. Kepler, mit dem er in Briefkontakt stand, hatte mit seinem Modell der Ellipsenbahnen praktisch alle Ungereimtheiten zwischen Beobachtung und dem heliozentrischen Weltbild beseitigt. Zur Rettung seines Konzepts der Kreisbahnen nahm Galileo in Kauf, dass es die beobachtete Position des Planeten Mars wesentlich schlechter voraussagte als die geozentrischen Modelle von Ptolemaios oder Brahe. Galilei hatte seit längerem Probleme mit seinen Augen; 1638 erblindete er vollständig – möglicherweise eine Folge seiner anfangs ohne ausreichenden Schutz unternommenen Sonnenbeobachtungen. Jedoch entdeckte er noch kurz vor dem völligen Verlust seiner Sehkraft die Libration des Mondes. Ein Gnadengesuch auf Freilassung wurde abgelehnt. Seine letzten Jahre verbrachte er in seinem Landhaus in Arcetri wo er am 8. Januar 1642 verstarb. Ein feierliches Begräbnis in einem prunkvollen Grab, das der Großherzog vorgesehen hatte, wurde unterbunden. Multimediainfo: Fremdwort: Gedankenzauber Übersetzung: Annahme, dass Gedanken irgendeinen Einfluss auf die Objekte und Personen der Außenwelt hätten Info: Der Gedankenzauber ist im magischen Denken eine grundlegende Methode zur Durchführung einer magischen Praktik. Die Annahme lautet, dass Gedanken irgendeinen Einfluss auf die Objekte und Personen der Außenwelt hätten. Zu diesem Zweck nahm man sich z.B. vor, ganz fest an eine Person, ein Objekt oder einen Wunsch zu denken, damit der gewünschte Effekt eintritt. In den meisten Fällen ist der Gedankenzauber mit dem Wortzauber gleichzusetzen, da Worte gedacht wurden. Für viele archaische Kulturen unterschieden sie sich von den ausgesprochenen Worten nämlich nur im Grade ihrer Vernehmlichkeit nach. Natürlich zählen zu den Inhalten der Gedankenzauber aber auch Gedankenbilder oder gedachte Situationen. Der Gedankenzauber ist im Gegensatz zum Wortzauber weniger konkret feststellbar, er zeigt sich aber bei abergläubischen Praktiken mancher archaischer Völker. Beispielsweise vermeiden es einige sibirische Stämme böse Gedanken wider anderen zu hegen, um der betreffenden Person nicht aus Versehen Schaden zuzufügen. Multimediainfo: Fremdwort: Gegenzauber Übersetzung: Zauber zur Bekämpfung eines anderen Zaubers Info: Gegenzauber (auch Widerzauber, frz. contrecharme, engl. counterspell, countermagic) ist ein Zauber zur Bekämpfung eines anderen Zaubers oder eines als Wirkung übernatürlicher Kräfte gedachten Übels. Er soll dazu dienen, die schädliche Wirkung aufzuheben oder auf ein anderes Objekt zu lenken. Zum Gegenzauber können auch solche Maßnahmen gehören, die den Urheber des schädlichen Zaubers aufspüren, vertreiben oder ihm selber einen Schaden zufügen und ihn dadurch unschädlich machen sollen. Der Gegenzauber ist ein Sondertyp des Abwehrzaubers. Während dieser sich in erster Linie präventiv gegen eine für die Zukunft befürchtete Schadwirkung richtet, soll der Gegenzauber reaktiv eine als bereits eingetreten oder eingeleitet gedachte Schadwirkung bekämpfen. Da auch die eingesetzten Mittel weithin die gleichen sind, ist in den Quellen zur Zauberpraxis der Unterschied zwischen praeventivem Abwehrzauber und reaktivem Gegenzauber oft nicht eindeutig greifbar, sofern der situative Kontext oder besondere Merkmale des Zaubers nicht zuverlässig erkennen lassen, ob dieser sich gegen eine als bevorstehend oder aber bereits bestehende Schadwirkung richtet. Multimediainfo: Fremdwort: Geist, Gespenst Übersetzung: unkörperliches Wesen mit übernatürlichen Fähigkeiten mit menschlichen Eigenschaften Info: Als Gespenst oder Geist bezeichnet der Volksglaube ein meist unkörperliches, häufig mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattetes, aber zugleich mit menschlichen Eigenschaften versehenes Wesen. Es gilt als Phänomen des Spuks oder ruft diesen hervor. Sein zeitweiliges Erscheinen fällt angeblich regelmäßig in die Geisterstunde um Mitternacht und vollzieht sich häufig in nebelhaft durchsichtiger, angedeutet menschlicher oder nichtmenschlicher Gestalt oder in einer weißen, zuweilen an Bettlaken erinnernden Gewandung. Gespenster gibt es in der Vorstellungswelt verschiedener Kulturen. Im engeren Sinne des Wortes sind Gespenster nur die Totengeister. Im Zusammenhang mit einem Lebewesen wird als Geist dessen kognitive Existenz bezeichnet. Der Begriff Geist umfasst dabei alle mentalen (lateinisch mens = Geist) Fähigkeiten des Menschen: Verstand, Intellekt, Intelligenz, Urteilskraft, Erfahrung sowie die Fähigkeit, Zusammenhänge aufzudecken. Multimediainfo: Fremdwort: Geomantie Übersetzung: Weissagung aus der Erde Info: Geomantie beziehungsweise Geomantik bedeutet Weissagung aus der Erde (altgriechisch gaia = Erde, manteia = Weissagung, vermutlich wörtliche Übersetzung von ilm al-raml aus dem Arabischen). Die Geomantie im traditionellen Sinn ist eine seit alter Zeit in vielen Kulturen und Religionen verbreitetete Divinationsmethode. Es wurden ursprünglich Figuren von Punkten und Linien auf Sand oder Erde oder später auf Papier zur Informationsgewinnung ausgewertet. Die heutige Geomantie dagegen ist eine Erscheinungsform der Esoterik. Es wird die "Erfahrung anderer Wirklichkeiten" gesucht und es werden "natürliche Energieströme, Energiezentren und unsichtbare Dimensionen in der Landschaft" postuliert. Diese Vorstellungen der Geomantie stammen aus der New Age-Kultur. In der Geomantie wird mit Vermutungen zu geometrischen und astronomischen Ausrichtungen von Bauten und mit radiästhetischen Methoden zum Aufspüren "feinstofflicher Dimensionen" gearbeitet. Bestehende Ausrichtungen von historischen Bauten werden spekulativ interpretiert, es sind meist keine archäologischen, geologischen oder historischen Belege vorhanden. Multimediainfo: Fremdwort: geozentrischen Weltbild Übersetzung: die kugelförmige Erde steht im im Zentrum des Universums Info: Im geozentrischen Weltbild steht die kugelförmige Erde (griechisch γεοκεντρικό, geokentrikó, „erdzentriert“; von Γη, altgriechsche Aussprache Gē, „Erde“) im Zentrum des Universums. Alle weiteren Himmelskörper (Mond, Sonne, Planeten) umkreisen die Erde in verschiedenen von innen nach außen konzentrisch angeordneten Sphären (durchsichtigen Hohlkugeln). Die äußerste Sphäre wird von den Fixsternen besetzt. Das geozentrische Weltbild darf nicht mit dem Konzept der flachen Erde verwechselt werden. Das geozentrische Weltbild wurde im klassischen Altertum in Griechenland eingeführt und setzte sich gegenüber frühen Meinungen, nicht die Erde, sondern die Sonne stehe im Mittelpunkt des Kosmos (Heliozentrisches Weltbild), durch. Bis zum Ende des Mittelalters war es in Europa allgemein verbreitet; daneben wurde es auch im alten China gelehrt. Ob es bereits vor den Griechen in Mesopotamien gelehrt wurde, ist nicht sicher. Neben anderen altgriechischen Gelehrten wie Hipparchos von Nikaia oder Aristoteles war Ptolemäus der wichtigste und ein einflussreicher Verfechter des geozentrischen Weltbilds. Oft wird daher auch vom Ptolemäischen Weltbild gesprochen. Das geozentrische Weltbild basiert auf der insbesondere in der Antike formulierten Ansicht, dass die Erde (und implizit die Menschen) im Zentrum des Universums sei, und dass alle Bewegungen auf Kreisbahnen abliefen (und somit perfekt seien). Die wichtigste Begründung für die Annahme des geozentrischen Weltbildes war die Beobachtung der Schwerkraft, die sich damit erklären ließ, dass alles Schwere seinem natürlichen Ort, dem Mittelpunkt der Welt, zustrebe. Von der Sonne und den Planeten nahm man dagegen an, sie bestünden aus einem überirdischen "fünften Element" (lateinisch Quintessenz), dessen natürliche Bewegung die Kreisbahn sei. Die christlichen Kirchen (nicht nur die römisch-katholische Kirche) übernahmen und verteidigten dieses Weltbild entschieden. Erst durch die Arbeiten von Nikolaus Kopernikus (De Revolutionibus Orbium Coelestium, 1543), Tycho Brahe und Johannes Kepler erwies sich das geozentrische Weltbild als überholt und wurde durch das letztendlich einfachere und leichter (mathematisch) benutzbare heliozentrische Weltbild ersetzt, das sich mit Isaac Newtons Gravitationstheorie hervorragend erklären ließ. Die Unterscheidung zwischen irdischer und himmlischer Materie konnte somit fallengelassen werden. Nach der Entdeckung des Aufbaus und der Rotation der Milchstraße konnte auch die Sonne nicht mehr als Mittelpunkt des Universums gelten. Der modernen Kosmologie und der Einsteinschen Relativitätstheorie zufolge lässt sich mit naturwissenschaftlichen Methoden ein absolutes Zentrum des Universums gar nicht ermitteln Multimediainfo: Fremdwort: Gnawa Übersetzung: Eine ethnische Minderheit in Marokko Info: Die Gnawa bzw. Gnaoua (frz.) sind eine ethnische Minderheit in Marokko, Nachfahren von aus dem westafrikanischen Guinea stammenden Sklaven. Bekannt geworden ist diese Ethnie insbesondere aufgrund ihrer Musik. Sie entstammt komplexen Zeremonien, "Lila-Rituale", die animistischen Glauben und Rituale mit dem Islam verbinden. Ziel ist der Zustand der Trance, der mit Musik und Tanz hergestellt wird. Während dieser Zeremonien, die oft eine ganze Nacht andauern können, wird Selbstheilung und -reinigung angestrebt. Bruderschaften, die diese Praktiken betreiben verkörpern eine besondere Form des Sufismus (islamische Mystik). Die hier entstandene Musik wird insbesondere in Essaouira und Umgebung gepflegt. Sie war Anziehungspunkt für Rock- und Popmusiker wie Jimi Hendrix und Peter Gabriel. Auf der Basis der Musik der Gnawa entstand mittlerweile auch eine Praxis bildender Kunst, Malerei und Skulptur, die von magisch-fantastischen Vorstellungen bestimmt ist. Multimediainfo: Fremdwort: Grimoire Übersetzung: Buch mit magischem Wissen Info: Ein Grimoire [gʀiˈmwaːʀ] ist ein Buch mit magischem Wissen. Die Blütezeit dieser Schriften war zwischen dem Spätmittelalter und dem 18. Jahrhundert. Solche Bücher enthalten astrologische Regeln, Listen von Engeln und Dämonen und Zaubersprüche, sowie Anleitungen zum angeblichen Herbeirufen von magischen Wesen oder zur Herstellung von Talismanen und Mixturen. Das Wort grimoire kommt vom altfranzösischen gramaire und hat die gleiche Wurzel wie das Wort Grammatik. Ein Grimoire ist also eine Anleitung, um magische Symbole zu Formeln zu kombinieren. Ein modernes Grimoire ist das Necronomicon, benannt nach einem fiktiven Buch der Magie in den Geschichten des Autors H.P. Lovecraft. Das Buch der Schatten der Wicca-Hexen ist ebenfalls eine Art Grimoire. Multimediainfo: Hier geht es zum Esoterik Shop - Gesamter Produktkatalog |
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