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Fremdwort: Magie Übersetzung: Versuch geistig-intuitive Fähigkeiten einzusetzen Info: Magie (von griechisch μαγεία, mageía aus persisch mag – Ursprünglich für persische bzw. medische Priester) bezeichnet die Versuche, geistig-intuitive Fähigkeiten einzusetzen, um Veränderungen sowohl im Diesseits als auch im Jenseits herbeizuführen. Dabei wird durch den Magier auf Vorstellungen und Methoden zurückgegriffen, die sich einer rationalen Überprüfbarkeit größtenteils entziehen. Magie wird von Anthropologen und Ethnologen als kulturelles und soziales Phänomen interpretiert. Magisches Denken bestimmt gewöhnlich Menschen zwischen dem vierten bis siebten Lebensjahr und wird in der Regel später weitestgehend von logischem Denken abgelöst. Magisches Denken im medizinischen Sinne ist der zwanghafte Glaube einer Person, dass ihre Gedanken, Worte oder Handlungen ein bestimmtes Ereignis hervorrufen oder verhindern können, wobei allgemeingültige Regeln von Ursache und Wirkung ignoriert werden. Es handelt sich um eine Zwangsstörung. Patienten mit magischem Denken haben beispielsweise Angst, es könnte etwas Schlimmes passieren, wenn sie bestimmte Handlungen vornehmen oder nicht vornehmen oder bestimmte Dinge denken oder nicht denken. Beispiele von magischem Denken außerhalb der Medizin finden sich im Aberglauben, aber auch in bestimmten rituellen Handlungen oder religiösen Opfern. Andererseits kann nach einer Theorie Religion magisches Denken ritualisieren und in harmlose Denk- und Verhaltensweisen kanalisieren und somit für Menschen mit magischem Denken hilfreich sein. Ein psychisch gesunder Mensch kann sich im Gegensatz zu einem kranken von "magischen" Handlungen und Denkweisen lösen Multimediainfo: Fremdwort: Magier Übersetzung: Zauberer Info: Als Zauberer oder Magier werden Menschen bezeichnet, deren Fähigkeiten aus der Perspektive des Beobachters nicht in Einklang mit dessen bisheriger Interpretation der Umwelt stehen und sich von ihm auch nicht religiös deuten lassen. Ursprung des Begriffs Zauberer/zaubern Der altgermanische Begriff „zaubern“ stammt von dem mittelhochdeutschen zouber, dem althochdeutschen zaubar und wohl dem mittelniederländischen tover für "Zauberei" ab, was sich vermutlich von dem altenglischen Wort teafor für "rote Farbe, Ocker, Rötel" ableitet, die für das Schreiben von Runen verwendet wurde. Da der Begriff „Runen“ in etwa „geheimes Wissen“ bedeutet, ist ein Zauberer daher ein „Wissender“. In früheren Kulturen unterschied man bei der Wahrnehmung der Umwelt nicht zwischen profanem und spirituellen, sondern interpretierte alles magisch, so dass einem Wissenden stets auch magisches Wissen beigemessen wurde. Die Bedeutung des Begriffs "Zauberer" als „Wissender“ ist identisch mit der bei den persischen Magiern, dem lateinischen vates, den keltischen Druiden (Drui), den Derwischen und den englischen wizards und witches. Auch der altägyptische Gott Toth war gleichermaßen für Schrift, Wissenschaft und Magie zuständig. Zauberer waren also ursprünglich Wissenschaftler und Intellektuelle. Während die Begriffe „Zauberer“, „zaubern“ und „Zauberkunst” auch für Zauberei im magischen Sinne stehen, verwendet man die Bezeichnung Zauberkünstler ausschließlich für täuschende Unterhaltungskünstler. Multimediainfo: Fremdwort: Medium Übersetzung: Individuum welches Fähigkeiten besitzen soll Nachrichten von Geistern und Verstorbenen wahrzunehmen Info: Als Medium bezeichnet man ein Individuum, das nach der Auffassung verschiedener religiös-mystischer Traditionen und verschiedener Spiritisten die Fähigkeit besitzen soll, Nachrichten von nichtverkörperten Wesen, z. B. von Geistern und Verstorbenen wahrzunehmen oder solche Wesenheiten zu "channeln" (= sprechen, schreiben der Botschaft des Wesens durch die eigene Stimme bzw. den eigenen Körper). Die tatsächliche Existenz von "Medien" ist umstritten und wissenschaftlich nicht belegt. Dies gilt auch für die Existenz von "Geistern und anderen körperlosen Wesen". Medien sollen sich während der Phasen ihrer außergewöhnlichen Wahrnehmungen in einem veränderten Bewusstseinszustand befinden, der von einer leichten Trance bis zu völliger Bewusstlosigkeit reichen kann. Dabei sollen sie in ihrer Sprechweise, Gestik und Mimik Eigenschaften des Geistwesens, mit dem sie Kontakt haben, annehmen. Nach dem Abklingen dieses Zustandes sollen sie, je nach der Tiefe ihrer Trance, gute oder gar keine Erinnerung daran behalten können, was sie gesagt oder getan haben. Multimediainfo: Hier geht es zum Esoterik Shop - Gesamter Produktkatalog |
Sie sind ja so selten, die glücklichen Zeiten, wo es möglich ist zu denken, was man will, und zu sagen, was man denkt.
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