Wodurch unterscheiden sich die verschiedenen Arten?
Telepathische Träume:
Von telepathischen Träumen spricht man, wenn der Träumende fähig ist eine Information über ein Ereignis aufzunehmen, auch wenn sich dieses nicht gerade in seiner unmittelbaren Umgebung ereignet. Dies äußerte sich bei recht vielen Personen darin, dass sie in der Lage waren die Gedanken einer anderen Person zu lesen, oft konnte man dabei auch über Berichte lesen, bei welchen Menschen von einer Krankheit, einem Unfall oder gar vom Tod eines Angehörigen träumten, wobei dieses Ereignis tatsächlich zu diesem Zeitpunkt eintrat.
Präkognitive Träume:
Dabei handelt es sich üblicherweise um Träume in welchen Vorahnungen geschehen, wobei die Träume ein unerwartetes später eintreffendes Ereignis darstellen, obgleich der Träumende keine Informationen darüber haben konnte. Wie bereist im Abschnitt "Vorahnungen in der Einschlafphase" erwähnt, kann man diese bildliche Visionen sowohl im Wachzustand, in der Einschlafphase aber auch in der REM-Phase erleben. Forscher konnten nach umfangreichen Forschungsarbeiten herausfinden, dass vor allem Frauen präkognitive Träume haben, wobei sich die geträumten Ereignisse zumeist auf nahe stehende Menschen beziehen, oder die nähere Umgebung betreffen. Erkennbar sind diese Phänomene daran, dass man einen sehr realistischen Traum erlebt, in dem man im Traum aus den Medien über dramatische Ereignisse erfährt, welche in der Realität jedoch noch nicht eingetreten sind. Man geht davon aus, dass Träume dieses Typs recht häufig vorkommen, jedoch ungeachtet bleiben, da zwischen dem Traum und dem realen Erlebnis oftmals eine beachtliche Zeitspanne liegen kann.
Geteilte Träume:
Von geteilten Träumen spricht man wenn Menschen, meist kommt dies zufällig ans Tageslicht, gleichzeitig denselben oder einen sehr ähnlichen Traum hatten.
Dabei werden vergleichbare Bilder geträumt oder aber das gleiche Ereignis. Zwei Menschen können beispielsweise davon berichten eine
Reparatur an ihrem Auto, mit dem gleichen Defekt, vorgenommen zu haben.
Eine weitere Art der geteilten Träume ist jene, in welcher eine Person im Traum einer anderen Person anwesend zu sein scheint.
Dazu ebenso ein Beispiel:
...eine Frau träumte, einen Unfall mit schweren Verletztungen erlitten zu haben, wodurch sie aufwachte und schweißgebadet im Bett saß
Kurze Zeit darauf wachte ihr Mann auf und meinte, ich hatte einen fürchterlichen Traum, wir fuhren hintereinander in unseren Autos zur Arbeit,
plötzlich rammte Dich ein anderes Auto, die Rettung brachte dich mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus...
Geteilte Träume kommen wahrscheinlich sehr viel öfter vor als man vermutet, doch da viele unter uns den eigenen Traum recht rasch wieder vergessen, oder aber
sehr wenig darüber erzählen, kann man sich auch nur gering darüber austauschen. Traumforscher sind sich über das Auftauchen von geteilten
Träumen daher nicht ganz im klaren, einige behaupten, sie kämen zustande weil bestimmte Symbole ähnliche Gedanken repräsentieren, andere wiederum
stellen sich die Frage ob es sich bei geteilten Träumen nicht um eine Art Telepathie zwischen den beiden Personen handeln könnte, wobei man versucht eine
Antwort darauf zu finden ob Teile des eigenen Bewusstseins in ein anderes Bewusstsein eindringen könnten.
Träume als Boten von Krankheiten:
Mitunter träumen Menschen von Warnungen vor Krankheiten oder Symbolen worauf man auf eine Krankheit schließen könnte.
In den meisten Fällen ist von einer Beschwerde, einem Krankheitsausbruch oder einem Krankheits-Symptom noch kaum die Rede. Forscher bezeichnen
Träume welche eine Botschaft einer Krankheit vermitteln als prodromische Träume.
Durchaus kann man beispielsweise einen eher beängstigenden Traum über ein Kabelsystem welches im Untergrund verlegt werden soll, mit einer Darmerkrankung assoziieren.
Die übliche Erklärung für prodromische Träume aber lautet, dass das Unbewusste eines Menschen eine sehr enge
Verbindung zum Körper eines Menschen darstelle, wodurch es die kleinsten Symptome schon sehr früh erkennen kann, lange noch bevor sich
bei einem Menschen ein sichtbares Krankheitsbild einstellt. Solch ein Traum kann daher als Kommunikator zum Bewusstsein eines Menschen
angesehen werden, wobei ein prodromischer Traum zumeist aber ungedeutet oder unbeachtet bleibt.
Auch zu prodromischen Träumen gibt es Beispiele, welche ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:
...ein Mann träumt in einem Wasserbett zu schlafen, doch hat dieses ein Leck. Im Traum steckte er seinen Finger in das Loch
wodurch er verhindern konnte, dass das Wasser aus dem Wasserbett ausläuft. Als er aufwachte bemerkte er, dass er seinen Finger in seinen
eigenen Nabel drückte. Wochen später wurde er mit starken Schmerzen im Unterbauch in ein Krankenhaus eingeliefert, erst als er die
Diagnose erhielt konnte er seinen Traum deuten. Er musste nahe am Nabel an einer Zyste operiert werden...
...eine Frau träumte von einem enorm großen, in weiß gekleideten Mann, welcher ihr im Traum mitteilte, dass sie
Krebs habe. Aufgrund dieses Traums ließ sich die Frau Tage danach in einem Krankenhaus untersuchen, man stellte einen Gebärmutterkrebs fest...
...ich selbst träumte als ich mich in den Spiegel sah, dass nahe an meinem rechten Ohr ein dunkler Punkt erschien, welcher immer größer wurde. Ich begann wie wild
daran herumzukratzen und zu drücken. Ich konnte mit meinen Nägeln diesen schwarzen Punkt festhalten und riss an, plötzlich zog ich einen etwa
2 Meter langen Wurm aus mir heraus, mich ekelte dermaßen, dass ich aufwachte. Bei mir wurde ein Tumor im rechten Ohr festgestellt, welcher rasch an Größe zunahm, ein operativer Eingriff war notwendig...